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16 Insider-Tipps für E-Mail-Betreffzeilen, für Öffnungsraten über 50%

Riya Uppal
Sebastian Schlimme

Bei der Kaltakquise ist eine der aussagekräftigsten Metriken die Öffnungsrate. Die Zustellbarkeit der E-Mail, der Name des Absenders und sogar die E-Mail-Vorschau wirken sich auf Ihre Performance aus. Kein anderes Element hat eine so große Anziehungskraft wie die Betreffzeile. Kein Wunder also, dass 47 % der Empfänger eine E-Mail allein aufgrund der Betreffzeile öffnen.

Das Gros mittelmäßiger Betreffzeilen ist darauf zurückzuführen, dass die meisten Unternehmen häufig die selben Fehler machen. Darüberhinaus haben sie keinen oder nur wenig Einblick in gute Kaltakquise Strategien. Heute stelle ich Ihnen daher 16 Insider-Tipps für Betreffzeilen vor, die uns und unseren Kunden zu Öffnungsraten von über 50 % verholfen haben. Diese können Sie gerne auch auf Ihre Kampagnen anwenden. Beachten Sie, dass nicht alle 16 Tipps gleichzeitig anwendbar sind und von Ihrer Zielgruppe sowie Ihrem Thema abhängen.

1. Halten Sie Ihre Betreffzeile kurz und mobilfreundlich

Was nützt es, wenn Sie eine einprägsame Betreffzeile haben und diesen der Länge wegen dann doch gekürzt wird? Während auf Desktops und Tablets 40-70 Zeichen in der Betreffzeile angezeigt werden, sind es auf Mobiltelefonen nur 30-60 Zeichen. Ich empfehle Ihnen sich daher auf 40 Zeichen zu beschränken, damit Ihre Kreationen auf allen Geräten lesbar sind.

Übrigens: Wenn ein potenzieller Kunde Ihre E-Mail erhält, werden die ersten paar Worte der Nachricht in seinem Posteingang angezeigt. Desktop- und Tablet-Bildschirme haben Einfluss darauf, wie viel von der Nachricht angezeigt wird, da sie sich in derselben Zeile wie die Betreffzeile befindet. Schauen Sie mal hier:

In jedem Fall sollten Sie beim Verfassen der Betreffzeile mit den wichtigsten Wörtern beginnen und unbedeutende Details weglassen.

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2. Stellen Sie in der Betreffzeile aussagekräftige und offene Fragen

Der beste Weg einen Dialog zu eröffnen ist eine Frage zu stellen. Dabei wird die Neugier des Empfängers geweckt, wenn die Betreffzeile ein offenes Ende hat. Stellen Sie sich die Frage wie einen Cliffhanger vor, der beantwortet werden muss. Achten Sie daher darauf, dass die Frage für die Persona des Käufers relevant ist.

Geben Sie ihrem Interessenten das Gefühl gebraucht zu werden. Dies können Sie z.B. tun indem Sie ihn nach seiner Meinung fragen oder ihn dazu bringen, über die eigenen Bedürfnisse sowie Wünsche nachzudenken. Denken Sie aber daran, dass geschlossene Fragen nicht den gleichen Effekt haben, denn ein einfaches Ja/Nein ist nicht der beste Gesprächseinstieg.

Fragen, bei denen Emotionen eine Rolle spielen, sind ebenfalls eine gute Kombi. Der Grund: Emotionen motivieren Menschen zum Handeln und beeinflussen so insgeheim die meisten Kaufentscheidungen. Ehrfurcht, Erleichterung, Belustigung, Herausforderung und Freude sind großartige Emotionen, die man auslösen kann und die, wenn man es richtig macht, die Öffnungsrate enorm steigern.

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3. Erschaffen Sie ein Gefühl von Dringlichkeit und Exklusivität mit Ihrer Betreffzeile

Es ist eine natürliche menschliche Neigung, bei bevorstehenden Ereignissen und Angeboten dabei sein zu wollen. Besonders wenn es sich um ein einmaliges Angebot handelt. Kein Wunder, dass Betreffzeilen, die ein Gefühl der Dringlichkeit vermitteln, eine um 22 % höhere Öffnungsrate aufweisen. 

FOMO steht für “Fear Of Missing Out” (Angst, etwas zu verpassen) und wird als Phänomen bei 56% der Menschen beobachtet. Dieser Ansatz kann in Ihren Betreffzeilen verwendet werden, indem Sie eine Frist einfügen oder Wörter wie “es ist noch Zeit” verwenden. Das Einfügen von FOMO-Auslösern in Ihre Betreffzeile wird 1) die Öffnungsrate sowie die Konversionsrate erhöhen und 2) reaktive Käufe auslösen (sofern Social Proof hierfür vorliegt)

Sie können auch Knappheit nutzen, um potenzielle Kunden zu einem schnelleren Kauf zu bewegen. Dies kann funktionieren, weil Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung in diesem Szenario exklusiv erscheint. Bedenken Sie jedoch, dass Sie diese Strategien nur dann einsetzen sollten, wenn Sie sie auch bis zum Schluss durchhalten können. Falsche Behauptungen wirken sich negativ auf den Ruf Ihrer Marke aus.

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4. Stellen Sie sicher, keine Spam-Wörter zu verwenden

Wenn Wörter oder Sätze in einer Betreffzeile anspruchsvoll sind oder zu viel versprechen, greifen Spam-Filter und blockieren die E-Mail bei Ihren potenziellen Kunden. Gekennzeichnet werden Wörter, die arglistig oder betrügerisch erscheinen. Mittels kluger Wortwahl können Sie sicherstellen, dass Spam-Filter nicht ausgelöst werden.

In Ihrem Streben nach effektiven, spamfreien Betreffzeilen finden Sie hier eine Liste gängiger Wörter und Sätze, die Sie vermeiden sollten. Phrasen wie “heute noch”, “direkt kaufen”, “begrenzte Zeit”, “jetzt bewerben”, “jetzt handeln” erzeugen unnötigen Druck. Die Verwendung von “risikofrei”, “sofortiger Zugang”, “1000-mal besser als” sind Schlüsselwörter, die mit Übertreibungen in Verbindung gebracht werden. Billig”, “Kredit”, “kostenlos”, “Schnäppchen”, “Geld zurück” und “sparen bis zu” sind ebenfalls allgemeine Schlüsselbegriffe aus dem Finanzbereich, die als solche erkannt werden. Vermeiden Sie außerdem gängige Keywords, die mit Beschäftigung in Verbindung gebracht werden, wie z. B. “zusätzliches Geld verdienen”, “$ verdienen”, “verdoppeln Sie Ihr Einkommen” und “seien Sie Ihr eigener Chef”.

Letztlich können die oben genannten Wörter und Sätze die Empfänger zögern lassen und Spam-Filter auslösen, da Sie den Zugang zu den persönlichen Daten einer Person erzwingen. Generell gilt, dass Sie keine kühnen Behauptungen aufstellen sollten, die Sie nicht einhalten können. Dies ist sozusagen das Gegenteil von Optimierung der Öffnungsrate Ihrer E-Mails.

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5. Beginnen Sie damit, 3-5 mögliche Betreffzeilen für jede E-Mail zu entwerfen

Laut Upworthy, einem Unternehmen für digitale Medien, sollten sich die Mitarbeiter für jeden Artikel mindestens 25 Schlagzeilenoptionen ausdenken. Soll heißen, dieselbe Taktik sollte auch bei E-Mail-Betreffzeilen angewandt werden, oft fallen einem diese erst im Nachhinein ein. Das Ziel dieser Herausforderung ist es, schwächere Ideen zu eliminieren und bemerkenswerte Ideen zum Vorschein kommen zu lassen.

Sie müssen nicht erst 25 verschiedene Betreffzeilen schreiben. Beginnen Sie mit drei und experimentieren Sie mit Fragen, negativem, positivem und neutralem Tonfall. Personalisieren Sie einige, und fügen Sie anderen Humor hinzu. Sortieren Sie solange Betreffzeilen aus, bis Sie die zwei besten übrig haben. Erst dann führen Sie A/B-Tests durch, um herauszufinden, welche besser abschneidet. Anhand der Ergebnisse können Sie schnell feststellen, welche Alternative besser funktioniert.

Beispiel Thema: Wie Sie höhere Öffnungsraten für Ihre E-Mails erzielen

Thema 1: höhere Öffnungsraten

  • Super nüchterner Betreff, der einfach erklärt, was drin ist.

Thema 2: Ich habe die Öffnungsrate von E-Mails bei aktiven Kampagnen verdreifacht indem

  • Verwenden Sie ein Beispielergebnis.

Thema 3: Die E-Mail-Öffnungsrate stieg mit hubsell von 14 % auf 39 %.

  • Verwenden Sie eine Zahl.

Betreff 4: Wow, meine Öffnungsraten sind gerade durch die Decke gegangen

  • Seien Sie lustig und ein bisschen verrückt.

Thema 5: Wie erreicht man am besten höhere Öffnungsraten?

  • Stellen Sie eine Frage

6. Personalisieren Sie die Betreffzeile mit mehr als statischen Platzhaltern

Die Personalisierung Ihrer Betreffzeilen in automatisierten Nachrichten ist ein guter Weg, um höhere Öffnungsraten zu erzielen. Ursächlich hierfür ist, dass Menschen nämlich auf Betreffzeilen achten, die ihre Interessen oder Verhalten widerspiegeln. Etwas so Einfaches wie das Hinzufügen eines statischen {{Vorname}} Platzhalters, kann Ihren Interessenten das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. 

Aber hier sollten Sie nicht schon aufhören. Es gibt noch eine weitere Ebene, die Sie Ihren Betreffzeilen hinzufügen können: Dynamische Platzhalter. Beispiele hierfür sind das Geschlecht, die Branche, der Titel und die Monate in der aktuellen Position des Interessenten.

Diese Platzhalter verbessern Ihre Betreffzeile in zweierlei Hinsicht:

  1. Sie machen Ihre Betreffzeilen zu 100% individuell, um Ihre Konversionsraten zu optimieren
  2. Sie verhindern, dass E-Mails, die das Tageslimit von 100 E-Mails pro Postfach überschreiten, Spam auslösen.

Aufgrund großer Nachfrage hat hubsell diese Funktion kürzlich in die Software integriert, und damit hat die Öffnungsraten für unsere Kunden drastisch verbessert.

Gute Betreffzeile (Wenn der Interessent im Vertrieb tätig ist): {{companyId.shortName}} + hubsell – Business Leads und Opportunities

7. Nutzen Sie handlungsorientierte Verben, um Ihr Publikum zum Handeln zu bringen

Betreffzeilen und ‘Call-To-Action’ (CTA) haben eines gemeinsam: Sie verwenden Wörter und Sätze, um den Interessenten zum Klicken und respektive Handeln zu bewegen. Der beste Weg, um Ihre Interessenten dazu zu animieren, ist die Verwendung von Verben wie “Registrieren”, “Lernen” oder “Herunterladen”.

Dies ist ein zweifacher Vorteil, denn Sie sprechen Ihre Empfänger mit einer aktiven statt einer passiven Stimme an. Das gibt ihnen das Gefühl direkt mit Ihnen zu reden.

Wenn ich außerdem handlungsorientierte Verben am Anfang einer Betreffzeile finde, fühle ich mich direkt dringlich animiert t zu handeln und weiß genau darüber bescheid, was der Absender von mir will.

Gute Betreffzeile: Steigern Sie die Öffnungsraten um mehr als 50%, mir diesen 6 Tipps.

8. Finger weg von Tricks und Clickbait-Strategien

Die Verwendung von Tricks und Clickbait-Betreffzeilen wie “Sie werden dieses schockierende Geheimnis nicht glauben” sind schlechte Taktiken. Grund hierfür: Sie halten oft nicht, was sie versprechen und verärgern so den Empfänger.

Mit Glück mögen diese Taktiken Ihren Interessenten vielleicht ein- oder zweimal dazu bringen die E-Mail  zu öffnen. Letztendlich aber werden Sie sein Vertrauen verlieren und Ihre Marke in ein schlechtes Licht rücken.

Ich empfehle, von den üblichen Tricks wie “fwd” oder “Re:” in der Betreffzeile Abstand zu nehmen. Damit soll der Eindruck erweckt werden, dass der Empfänger Sie bereits kennt. Bedenken Sie, eine solche Täuschung kann Ihrer Abonnentenliste und Ihrer Lead-Generierung ernsthaft schaden.

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9. Logische Keywords für Such- und Filterzwecke verwenden

Sind Sie manchmal zu beschäftigt, um eine E-Mail ganz zu lesen und müssen dann später endlos Ihren Posteingang durchsuchen, um sie zu finden?

Das Weglassen wichtiger Keywords führt dazu, dass Ihre Betreffzeile nicht auftaucht, wenn Ihr Empfänger Filter anwendet. Zudem wird es jeden verwirren, wenn er verschiedene Themenordner benennt. Sie können diese Situation leicht vermeiden, indem Sie Keywords in die Betreffzeile aufnehmen, die auf das Thema Ihrer E-Mail